Cannabidiol ist ein bekanntes Naturheilmittel, das zur Behandlung vieler gängiger Beschwerden eingesetzt wird.
Besser bekannt als CBD, ist es eine von über 100 chemischen Verbindungen, die als Cannabinoide bekannt sind und in der Cannabis sativa-Pflanze, auch bekannt als Cannabis oder Marihuana, vorkommen. Tetrahydrocannabinol (THC) ist das wichtigste psychoaktive Cannabinoid in Cannabis und verursacht das Gefühl der Veränderung, das oft mit Marihuana in Verbindung gebracht wird. Im Gegensatz zu THC ist CBD jedoch nicht psychoaktiv und CBD-Öl ist eine hervorragende Ergänzung, die viele häufige Beschwerden lindern kann.
Die Nicht-Psychoaktivität macht CBD zu einer attraktiven Option für diejenigen, die eine Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen ohne die bewusstseinsverändernden Wirkungen von Marihuana selbst, aber vor allem von einigen in dieser Art von Therapie verwendeten Medikamenten suchen.
Inhaltsverzeichnis
Was ist CBD-Öl?
CBD-Öl wird durch Extraktion von CBD aus der Cannabispflanze und anschließende Verdünnung mit einem Trägeröl wie Kokosnussöl oder Hanfsamenöl hergestellt.
Es hat in den letzten Jahren großes Interesse geweckt, da es die Symptome von Beschwerden wie chronischen Schmerzen und Angstzuständen lindern kann. Aber schauen wir uns nacheinander an, was die wichtigsten Wirkungen und Vorteile von CBD-Öl sind.
Die gesundheitlichen Vorteile von CBD-Öl
Beginnen wir mit dem, was in der Einleitung vorausgesagt wurde.
CBD-Öl kann Schmerzen lindern
Marihuana wurde bereits mehrere Jahrhunderte vor Christus zur Schmerzbehandlung eingesetzt. In jüngerer Zeit haben Wissenschaftler entdeckt, dass bestimmte Bestandteile von Marihuana, darunter CBD, für seine schmerzlindernde Wirkung verantwortlich sind. Der menschliche Körper verfügt über ein spezialisiertes System, das so genannte Endocannabinoid-System (ECS), das an der Regulierung einer Vielzahl von Funktionen beteiligt ist, darunter Schlaf, Appetit, Schmerz und die Reaktion des Immunsystems. Der Körper produziert Endocannabinoide, das sind Neurotransmitter, die an Cannabinoidrezeptoren im Nervensystem binden. Studien haben gezeigt, dass CBD dazu beitragen kann, chronische Schmerzen zu lindern, indem es die Aktivität der Endocannabinoid-Rezeptoren beeinflusst, Entzündungen verringert und mit Neurotransmittern interagiert. Eine Rattenstudie ergab beispielsweise, dass CBD-Injektionen die Schmerzreaktion auf einen chirurgischen Schnitt verringerten, während eine andere Rattenstudie ergab, dass eine orale CBD-Behandlung Nervenschmerzen und Entzündungen deutlich reduzierte. Mehrere Humanstudien haben ergeben, dass eine Kombination aus CBD und THC bei der Behandlung von Schmerzen im Zusammenhang mit Multipler Sklerose und Arthritis wirksam ist.
CBD, insbesondere in Kombination mit THC, kann bei der Linderung von Schmerzen im Zusammenhang mit Krankheiten wie Multipler Sklerose und rheumatoider Arthritis wirksam sein.
CBD-Öl könnte bei Angstzuständen und Depressionen helfen
Angstzustände und Depressionen sind weit verbreitete psychische Störungen, die verheerende Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben können. Angstzustände und Depressionen werden in der Regel mit Medikamenten behandelt, die eine Reihe von Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Unruhe, Schlaflosigkeit, sexuelle Funktionsstörungen und Kopfschmerzen verursachen können. Außerdem können Medikamente wie Benzodiazepine süchtig machen und zu illegalem Drogenmissbrauch führen. CBD-Öl hat sich als vielversprechendes Mittel zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen erwiesen, was viele Betroffene dazu veranlasst, sich für diesen natürlichen Ansatz zu interessieren. In einer brasilianischen Studie erhielten 57 Männer 90 Minuten vor einem Test, bei dem es um das Sprechen in der Öffentlichkeit ging, oral CBD oder ein Placebo. Die Forscher fanden heraus, dass eine Dosis von 300 mg CBD die Ängste während des Tests am wirksamsten reduzierte. CBD hat in mehreren Tierversuchen auch ähnliche Wirkungen wie Antidepressiva gezeigt. Diese Eigenschaften hängen mit der Fähigkeit von CBD zusammen, auf die Serotoninrezeptoren im Gehirn einzuwirken, einem Neurotransmitter, der die Stimmung und das soziale Verhalten reguliert.
CBD-Öl kann krebsbedingte Symptome lindern
CBD kann dazu beitragen, krebsbedingte Symptome und Nebenwirkungen der Krebsbehandlung, wie Übelkeit, Erbrechen und chronische Schmerzen, zu lindern. Eine Studie untersuchte die Wirkung von CBD und THC bei 177 Menschen mit krebsbedingten Schmerzen, die keine Linderung durch Schmerzmittel erfuhren. Die mit CBD-Öl behandelten Personen profitierten von einer deutlichen Verringerung der beschriebenen Symptome.
Die häufigste Verwendung von CBD-Öl in niedrigen Dosen steht jedoch im Zusammenhang mit der Behandlung von Schlafstörungen. Immer mehr Menschen, auch ohne nachgewiesene Erkrankungen, stellen fest, dass einige Tropfen CBD-Öl zu einem erholsamen Schlaf verhelfen, ohne dass es beim Aufwachen zu Nebenwirkungen wie Erschöpfung und Müdigkeit kommt.